Park Härle neu entdeckt

Für viele war der Park Härle, obwohl er „um die Ecke“ in Oberkassel liegt, eine neue Entdeckung. Die Wander- und Freizeitgruppe der AWO machte es möglich. Am 5. März ging es mit der Straßenbahn in dieses Kleinod des Naturschutzes, für 30 Besucherinnen und Besucher bei strahlender Sonne ein perfekter Tag.

Auch wenn die Schneeglöckchen-Wiese, das Vorzeigeprojekt des Parkes mit rund 400 Sorten, nur noch einzelne Blüten aufwies, war der Park voller Blühpflanzen. So war der „gelbe Weg“ von lauter gelben Blumen und blühenden Sträuchern umgeben. Das milde Klima der Bonner Bucht am Hang des Siebengebirges ermöglicht den Schutz seltener Bäume, Sträucher und Blumen, auch wenn sie frostempfindlich sind. Seit über 150 Jahren gibt es das Arboretum Park Härle schon. Und seit mehr als 20 Jahren kümmert sich Michael Dreisvogt als Chef des Parks um die Erhaltung der Pflanzen.

Im Oktober letzten Jahren siedelte er Eidechsen an, die wegen ihrer Seltenheit den Ausbau der S 13 behinderten. „Auf kurzem Dienstweg“ vereinbarte er mit der Deutschen Bahn den Bau einer Mauer für die Eidechsen, die sich am Sonnenhügel des Parks so wohlfühlen, dass sie sich recht bald vermehren werden.

Mit Leidenschaft, Witz und Humor ließ Michael Dreisvogt die anderthalb Stunden dauernde Führung kurzweilig, aber auch sehr lehrreich werden. Die AWO und die Teilnehmer:innen spendeten großzügig. Anschließend ließen sie das Gesehene und Gehörte im Café Breuer bei leckerer Torte Revue passieren.

Wer in Zukunft gern dabei sein möchte, meldet sich bei Ulrike Ries, Telefon 02223 298360.

 

Michael Dreisvogt

 Fotos: Chris Harrass und Ulrike Ries
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81 Jahre Politik erlebt
Von 1945 bis heute reicht das Repertoire im umgebauten Haus der Geschichte, das die Wander- und Freizeitgruppe der AWO mit mehr als 20 Gästen am 19. Februar miterleben konnte. Eine Führung bezog die fünf Themenfelder, in die die Ausstellung unterteilt ist, ein. Anschaulich wurden die Nachkriegszeit und die Gründung der Bundesrepublik und der DDR gezeigt. Die Teilung Deutschlands war ein wichtiger Schwerpunkt der Ausstellung wie auch die Ostpolitik Willy Brandts und der Mauerfall am 9. November 1989. Die Besucher erhielten eine Kopie des berühmten Zettels von Günter Schabowski in der Pressekonferenz, in der er die Ausreise der DDR-Bürger:innen in den Westen „unverzüglich“ ermöglichte. In 90 Minuten konnte die Führung lediglich einen groben Überblick bis zur Neuzeit vermitteln. Deshalb ist es sinnvoll, die Ausstellung noch einmal individuell zu besuchen. Mit einem gemütlichen Kaffeeklatsch im Restaurant der Bundeskunsthalle klang ein gelungener Nachmittag aus.
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Gelungene Karnevalsparty der AWO
 
Wie in jedem Jahr hieß es Rosenmontag wieder „AWO alaaf“. Ab 13 Uhr wurde gefeiert. Die Frikadellchen und die Berliner schmeckten und die Stimmung war trotz des Regens gut und es wurden munter die Karnevalslieder rauf- und runtergeschmettert. Manche kamen auch nur vom Zug zum Aufwärmen. Es hat jedenfalls viel Spaß gemacht.

 

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Winterschlussverkauf im AWO-Laden
An diesen kalten Tagen ist man auf warme Wintersachen angewiesen. Besonders preiswert sind Pullover, Jacken und Mängel im AWO-Laden in Niederdollendorf, Hauptstraße 109. Und von diesen Minipreisen gibt es einen Rabatt von 50 Prozent im Winterschlussverkauf. Es sind moderne, schicke Stücke dabei. Es lohnt sich, vorbeizukommen.
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Neujahrsempfang: ehrenamtlich Aktive gewürdigt
 
Mehr als 25 ehrenamtlich Aktive sind für die Organisation der vielfältigen Angebote der AWO Königswinter verantwortlich. An einem Tag im Jahr gibt es für dieses regelmäßige Engagement ein Dankeschön. Mit einem Neujahrsempfang dankte die AWO am 18. Januar mit einem reichhaltigen Buffet. AWO-Vorsitzende Ulrike Ries wies darauf hin, dass es in Zeiten, in denen die bisherigen Leistungen im Sozial- und Gesundheitssystem in Frage stehen und mehr Geflüchtete als bisher von Abschiebung bedroht sind, besonders wichtig sei, starke Wohlfahrtsverbände zu haben. Wörtlich: „Wir brauchen noch mehr aktive Menschen, die bereit sind, einen Teil ihrer Freizeit der Hilfe für sozial Benachteiligte zur Verfügung zu stellen.“
Der Vorstand habe es sich zur Aufgabe gemacht, vor allem jüngere engagierte Mitglieder zu gewinnen.

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Museumsbesuche der Wander- und Freizeitgruppe der AWO 
 
Das Werk und Leben des Bildhauers Ernemann Sander, der lange in Oberdollendorf gelebt hatte, lernte die Wander- und Freizeitgruppe am 15. Januar anlässlich einer Führung durch seine Ausstellung im Siebengebirgsmuseum kennen. Museumschefin Dr. Sigrid Lange gab den 23 Gästen einen eindrucksvollen Einblick in das Schaffen Sanders (s. Foto).
Nach dem Besuch ließ sich die Gruppe Kaffee und Kuchen im Wirtshaus am Rhein schmecken.
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Am 19. Februar gibt es die Gelegenheit, das neu gestaltete Haus der Geschichte in Bonn mit einem geführten Rundgang kennenzulernen. Beginn der Führung: 14.30 Uhr. Anmeldungen bei Ulrike Ries, Telefon 02223- 298360.

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Veranstaltungen:

https://awo-koenigswinter.de/?page_id=19

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